Eragon – Das Erbe der Macht
12 Jan 2012 2 Kommentare
in Buchkritik, Lesen Tags:Buch, Das Erbe der Macht, Eragon 4, Erwartungen, Kritik
Heute mal nur eine kurze Meinungsäußerung zu einem Buch, das ich soeben zuende gelesen habe:
Also, davon war ich ehrlich gesagt enttäuscht… Ich hatte mich riesig auf diesen Abschlussband gefreut und ihn sogar vorbestellt, um ihn sofort zu bekommen. Ein Fehler, wie ich zugeben muss. Über weite Teile des Buches quält man sich durch grausame Schlachtenszenen eines nicht enden wollenden Krieges, durch Tod, Folter und Blutvergießen in allen nur erdenklichen Variationen. Ganz sicher nicht das, was ich mir gewünscht habe.
Ja, es gibt ein paar mehr oder weniger überraschendende Wendungen. Dafür fallen auch jede Menge lose Enden an, die aus der Geschichte baumeln und den Leser unzufrieden zurück lassen. Offenbar haben die Drachenreiter dann auch noch die Olympischen Spiele erfunden. Nee, alles nicht wirklich schlüssig und befriedigend.
Gut, dass ich es endlich geschafft habe und mich anderen Büchern zuwenden kann.

Jan 12, 2012 @ 16:48:36
Tja… So wie sich das anhört, war meine Entscheidung, das Buch erst von jemand anderem lesen und sich von dem sagen zu lassen, ob und wie kitischig es nun ausgeht, wohl doch ganz richtig.
Aber der Titel ist ja irgendwie schon so aussagend (Auch der englische), dass man nur den Kopf schütteln kann. Ein Titel sollte vielleicht was verraten, aber nicht so spoilern.
Schauen wir mal, wie ich das Ganze finde.
Jan 12, 2012 @ 16:53:40
Kitschig? Naja, auch. Mir aber in erster Linie zu langatmig und blutig. Bei mir bleibt der Nachgeschmack zurück: Da wollte jemand noch ein bisschen mehr Geld rauspressen, als er aus geplanten drei Teilen, vier gemacht hat. Ich denke, die Inhalte von Band 3 und 4 hätten sich auf 1000 Seiten eindampfen lassen, ohne dass viel verloren gegangen wäre.
Übrigens kündigt der Verfasser im Nachwort an, dass er sich nicht so ganz aus Alagaesia zurückziehen kann und dahin irgendwann zurückkehren wird. Nachtigall ich hör’ Dir trapsen…!
Wenigstens heißt der Titel nicht DER Erbe der Macht